
Michael Brügge
Leitender Berater, cirosec
Vita:
Michael Brügge ist Leitender Berater und Red Team Lead bei cirosec. Seit 2021 verantwortet er ein zehnköpfiges Team, führt jährlich mehrere Red Team Assessments durch und verbindet Projektleitung mit operativer Praxis. Seine Schwerpunkte sind dabei Social Engineering sowie das Umgehen physischer Sicherheitsmaßnahmen. Er berät Unternehmen beim Aufbau von Security Operation Centern, ist als Trainer der Schulung »Hacking Extrem Web Applikationen« aktiv und verantwortet den Incident-Response- und Forensik-Bereich bei cirosec.Zuvor spezialisierte er sich im Masterstudiengang »IT Sicherheit – Netze und Systeme« an der Ruhr Universität Bochum; für seine Thesis kam er im Juni 2014 zu cirosec und stieg anschließend als Berater ein.
Seinen Bachelor in Angewandter Informatik (FH Münster) ergänzte ein Auslandssemester in den USA; in einer internationalen Hochschulkooperation untersuchte er das Auslesen von Smartcards mit NFC fähigen Android Geräten. Parallel leitete er zeitweise ein Development Team in einem führenden IT Unternehmen. Den Grundstein legten eine Ausbildung zum IT Systemelektroniker bei der Deutschen Telekom AG und die Fachhochschulreife.
Michael Brügge hat die Zertifizierungen OSCP+ (Offensive Security Certified Professional Plus) und Social Engineer Certified Elicitation Expert.

Dr. Peter Schill
Senior Systems Engineer und Transformation Lead, Fortinet
Vita:
Dr. Peter Schill verantwortet bei Fortinet als Senior SE Manager und Transformation Lead die PreSales-Teams für Channel, (Managed) Service Provider sowie das Architekten Team. Er ist seit über 25 Jahren in der IT Security zuhause und bekleidete vor seinem Wechsel zu Fortinet leitende Positionen bei Aladdin/SafeNet, LSE Leading Security Experts und Computacenter. Expertise-Schwerpunkte bilden die Bereiche Cybersecurity-Strategie u. Management, SOC sowie KI.
ISX Session
Denn wir wissen nicht, was sie tun - Fluch & Segen agentischer KI und Vorschläge zur sicheren Nutzung
- Wildgewordene Agenten: Die Mission kommt zuerst
- Angriffsvektoren und Folgeschäden
- KI-Nutzung und -Anwendungen wirksam schützen
Summary
Das beliebte Motto „Erst muss es funktionieren, um die Security kümmern wir uns später“ war in vergangenen Jahrzehnten schon keine gute Idee. Mit dem Aufkommen agentischer KI droht dieses Verhalten zur tickenden Zeitbombe zu werden. Anders als bei älteren technologischen Neuausrichtungen wie PKI oder Cloud, als die Folgen bestimmter Ereignisse (Versagen oder Angriff) klar vorhersagbar waren, können bei Vorfällen in agentischen Systemen die Auswirkungen nicht vollumfänglich prognostiziert werden. Die Missionsfokussierung eines Agenten kann - intrinsisch oder getriggert durch externe Manipulationen - auf dem Weg zum Ziel vielfältige Kollateralschäden verursachen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig an ein AI Sicherheitsgerüst zu denken und dieses zu implementieren. Dabei sollten alle möglichen Angriffsvektoren auf KI-Systeme im Unternehmen betrachtet und konsolidiert verwaltet werden.

